AIXPERIA 2026: Wenn Bäckerinnen, Bäcker und KI zusammenkommen

Anfang Juli haben wir uns zwei Tage lang mit unseren Kundinnen und Kunden im Schloss Steinburg in Würzburg getroffen. Und es war genau das, was wir uns erhofft hatten: ein interaktives Kundenforum mit echtem Austausch auf Augenhöhe.

Der Abend startete entspannt mit einem Live-Cooking-Dinner und der Verleihung der AIPERIA Customer Awards mit Blick über die Dächer der Stadt. Der perfekte Rahmen, um ins Gespräch zu kommen, bevor am nächsten Tag die Inhalte folgten.

Was wir gelernt haben

Kontext ist alles. In der Panel-Diskussion und im „Einblick in den AIPERIA Maschinenraum“ wurde deutlich: Die KI wird nicht nur durch mehr Daten allein besser, sondern durch besseren Kontext. Seltene Ereignisse – von der Baustelle, über die extreme Hitzewelle bis zur defekten Brotschneidemaschine – sind für Mensch und Maschine schwer zu planen. Der stärkste Hebel liegt darin, gemeinsam mit unseren Kunden Unternehmenswissen einzubringen.

Ein Blick auf die Produkt-Roadmap

Bei uns bleibt es spannend. Wir haben exklusiv mit unseren Kunden geteilt, welche neuen Funktionen sie bald in der Software erwarten können – vom erweiterten Planungshorizont über die KI-Steuerung bis hin zur Szenarioanalyse. Außerdem haben wir live vor Ort eines unserer spannendsten neuen Features präsentiert, das noch in den nächsten Wochen ausgerollt werden soll. Mehr wird an dieser Stelle dazu noch nicht verraten – also bleiben Sie gespannt.

Wohin sich die Backbranche bewegt

Diversifikation wird zum Schlüssel. Das war ein wiederkehrendes Thema im Panel und in den Gesprächen: Ob ausgezeichneter Service als Alleinstellungsmerkmal oder Innovationen wie Order-Terminals, die Upselling-Potenziale erkennen; erfolgreiche Betriebe setzen bewusst eigene Akzente. Einig war man sich auch, dass das Sortiment einer der wichtigsten Hebel ist. Die Kunst liegt darin, es mutig zu steuern, ohne Umsatz zu verschenken und dabei den Deckungsbeitrag konsequent im Blick zu behalten. Angesichts steigender Personalkosten dürfte sich zudem die Frage stellen, wie kleine Einzelstandorte langfristig wirtschaftlich bleiben.

Erfolg hat viele Gesichter. Unsere Customer Insights zeigten sehr heterogene Geschäftsmodelle – und jedes für sich erfolgreich. Strategische Hebel wie Sortimentsstrategie und Filialclusterung bleiben dabei oft noch ungenutzt. Hier können wir gemeinsam in Workshops mit unseren Kunden noch weiter ins Detail gehen und versuchen für jeden das bestmögliche Setup aufzusezten.

Austausch schlägt Frontalpräsentation. Die klarste Rückmeldung aus den Workshops: Wir alle wünschen uns mehr davon. Die Dynamik in den Break-out-Sessions war produktiv und lehrreich – weshalb wir so etwas gerne wiederholen möchten.

Viele der Impulse fließen direkt in unsere Roadmap und Planung für die nächsten Monate ein. Vor allem aber nehmen wir eines mit: Die besten Ideen entstehen, wenn wir zuhören.

Danke an alle, die dabei waren. Wir sehen uns beim nächsten Mal!